Geburtenrate und Fertilität in Deutschland

Kleines MädchenDie Fertilitätsraten von verschiedenen Frauen wurden von Hans Rosling zusammengetragen. In Summe liegt die Weltrate bei ca. 2,5 Kindern pro Frau. Damit ist der Zuwachs an Kindern im Verhältnis zur Vergangenheit extrem abgenommen. Dies trotz des gewaltigen technologischen Fortschritts, beispielsweise bei der Messung der Fruchtbarkeit, bzw. der fruchtbaren Tage einer Frau. Schon viele Frauen haben einen Fertilitätsmonitor vom Arzt empfohlen bekommen und damit Erfahrungen gemacht: https://www.fertilitaetsmonitor.org/clearblue-fertilitaetsmonitor-erfahrungen/. Dennoch ist die Geburtenrate sinkend. Dies liegt auch am extremen Zuwachs des Wohlstandes der Menschheit. Dennoch steigt die Menge der Menschen auf dem Erdball kontinuierlich an. 2030 wird es über 9 Milliarden Menschen auf der Erde geben. Eine riesige Anzahl! Dies wird das absolute Maximum sein, laut Hans Rosling. Denn die Gewinne an Wohlstand für die gesamte Bevölkerung. Damit wird dann aber auch aufhören, dass die Frauen Kinder bekommen. Diese möchten auch Anteil an dem Wohlstand haben und beispielsweise Karriere machen und teilhaben an der „neuen Welt“.

Riesiger Wohlstandszuwachs

Normalerweise müsste es für alle Menschen auf der ganzen Erde reichen. Außerdem interessant an der Studie von Hans Rohling ist, dass die Fertilitäts- und Geburtenrate trotz religiöser Aktivitäten immer dann sinkt, wenn der Wohlstand einer Gesellschaft wächst und ansteigt. Die Frage die sich aufdrängt ist also folglich: Reguliert sich die Menschheit (genauer die Menge der auf dem Erdball lebenden Menschen) womöglich selbst? Und ist die Industrialisierung die durch den Menschen abläuft nicht tendenziell doch natürlich, da menschengemacht?

Mit der Fertilitätsrate misst man zumindest einmal die Anzahl der Kinder pro Frau in einem gewissen Testraum. Der Übersichtlichkeit halber konzentrieren wir uns in diesem Rahmen auf Deutschland. Diese Rate liegt bei exakt niedrigen (Quelle: Statistisches Bundesamt), liegt bei ca. 700 Geburten bei 1000 Frauen als Testgröße. Interessant ist auch zu wissen, dass der Altersdurchschnitt der Frauen, die Kinder bekommen ja definiert ist bei einem Alter von 15-49 Jahren. Diese sind in Summe in absoluten Zahlen gemessen genau 18 Millionen. Man nennt dann die „zusammengefasste Geburtenziffer“ als 1,3-1,4 Kindern pro Frau in Deutschland.

Kinderrate hat sich stabilisiert?

In den letzten zwei Jahren war die Geburtenrate in Deutschland nach der Fertilitätsrate sogar steigend. Zwar nur ganz leicht, aber immerhin ein kleiner Aufwärtstrend. Allerdings ist es trotzdem gefährlich, sich angesichts dieser Zahlen zurückzulehnen. Denn wenn man dann die Geburtenrate dann stürzt diese Rate ganz enorm ab. Die Frage ist, stirbt Deutschland nun auf lange Sicht aus? Schaut man sich die Ratenentwicklung als Quelle der Weltbank ab, dann ist das wirklich eine extreme Entwicklung: http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.TFRT.IN. Dies ist vor allem auch der Entwicklung der Anti-Babypille zu schulden, denn man sieht auch den massiven Knick nach dem Aufkommen der „Pille“. Unter den Babybommern befindliche Generationen unterschreiten momentan die Schwelle der über 50-jährigen und bekommen keine Kinder mehr.

1,5 Kinder pro Frau – aber das alleine reicht nicht

Aber das alleine reicht nicht, wir bräuchten 2,1 Kinder pro Frau. Allerdings sind wir in Summe noch nicht weniger Deutschen geworden, da die Lebensdauer aufgrund der verbesserten Lebensumstände ungefähr um 1 Jahr anwächst. Auch für die Wohlfahrt ist dies positiv, da die Menschen immer später ins Altersheim kommen und viel arbeiten als früher. Dabei beträgt das Durchschnittsalter im Altersheim ungefähr 85 Jahre. Daran sieht man deutlich, dass diejenigen Menschen, die früher „abgestellt“ worden sind heute durch die bessere Gesundheitstechnik, dass die Menge der alten Menschen, die später sterben und der geringen Menge an Kindern, die geboren werden, dass das Rentensystem kippen werden muss. Hans Werner von Sinn hat berechnet, dass mehr als 190 Millionen Menschen zuwandern müssten, um das System vor dem Kippen zu retten. Ein bedrohlicher Ausblick.